Basalt 23. Oktober 2007

Natursteinplatten

Wer seinen Garten oder seine Terrasse neu verlegen will, steht vor der Wahl Natursteinplatten oder Betonsteine zu verwenden. Beide Produkte haben ihre Vor- und Nachteile.

Sowohl die Natursteinplatten als auch die Betonsteine sind sehr robust und durch Frost und Witterung nicht zu zerstören. Worin sie sich aber stark unterscheiden ist ihre Optik. Während Betonsteine eine einheitlich homogene Oberfläche haben mit immer der gleichen Farbe, sind Natursteinplatten durch ihre Individualität und Einzigartigkeit gekennzeichnet. Keine Platte sieht aus wie eine Andere. Dies ist wichtig zu wissen für die Auswahl der Platten. Man kann sich zwar eine einzelne Natursteinplatte anschauen, aber man wird dadurch nicht auf eine ganze Fläche mit Platten aus diesem Naturstein schließen können. Auch ist die positive optische Wirkung dieser natürlich heterogenen Fläche nicht zu unterschätzen. Wer Naturstein liebt, der weis genau dies zu schätzen.

Terrasse aus Sandsteinplatten

Terrasse aus großen Sandsteinplatten umrahmt mit Porphyr Pflastersteinen

Ein komplett anderes Bild bieten Terrassen aus Betonsteinen. Hier herrscht farbliche Kontinuität vor; es gibt keine farblichen Ausreißer. Auch die Musterung der Oberfläche ist immer gleich. Ein Vorteil dieser Homogenität ist die Austauschbarkeit der Steine; sollte mal ein Stein beschädigt worden sein oder unwiederbringlich verschmutz sein, kann der Stein einfach ausgetauscht werden, indem man sich einen neuen Stein besorgt. Dies ist bei Naturstein nur schwer möglich. Einfach Nachkaufen ist nicht möglich; im Extremfall kann der Stein auch nicht mehr verfügbar sein, weil z.B. der Steinbruch komplett abgebaut ist. Hier gilt es durch vorausschauendes Planen sich Reserveplatten zur Seite zu legen.

Fläche aus Betonsteinen

Betonplatten, Kronimus AG, Iffezheim

Egal für welchen Stein man sich entscheidet, wichtig ist eine gut ausgeführte Verlegung.
Der Unterbau der Platten muss über eine ausreichende Drainage und einen geeigneten Winkel für die Ableitung des Oberflächenwassers verfügen. Sowohl Unterbau (Splitt, Sand) als auch Fugenmörtel dürfen kein freies Eisen und Mangan enthalten. Diese Elemente können durch Oberflächenwasser ausgewaschen werden und sich auf der Oberfläche der Platten als unschönen Flecken ablagern.

Auch bei der Pflege sind kaum Unterschiede festzustellen. Sowohl Natursteinplatten als auch Betonsteine nehmen kaum Schmutz auf. Eventuell bilden sich auf den Platten nach Jahren dünne Schichten von Moosen und Flechten. Diese können durch Hochdruckreiniger unter zu Hilfenahme von Kunststoffbürsten entfernt werden. Haben sie gespaltene Natursteinplatten, müssen sie beim Reinigen darauf achten, dass der Strahl des Hochdruckreinigers nicht einzelne Schichten abhebelt. Halten sie lieber einen größeren Abstand zu den Platten und arbeiten sie mit Bürsten mechanisch vor.

Haben sie jetzt Lust bekommen auf Natursteinplatten? Wir bieten auf der Webseite ausführliche Tipps und Entscheidungshilfen zur Auswahl von Natursteinplatten an.

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