Allgemein 5. Februar 2008

Allgemeine Hinweise zu Naturstein

Dieser BLOG-Eintrag soll Ihnen bei der Auswahl des richtigen Steins und vor allem der richtigen Verlegematerialien behilflich sein, sowie den einen oder anderen Ratschlag geben. In der Kürze liegt sozusagen die Würze. Ausführliche Anleitung sind zu genüge dokumentiert und füllen Bücher. Beim Umgang mit Naturstein gibt es kleine aber feine Unterschiede im Gegensatz zu Feinsteinzeug, oder Keramikfliesen.Zuerst einmal sei gesagt, dass ein Muster niemals eine Komplett verlegte Fläche darstellen kann, sondern immer nur den Charakter des Steines wiedergibt. Wenn Sie unsicher sind, ob Ihnen der Charakter zusagt, empfehlen wir Ihnen die Bestellung eines Quadratmetermusters, was in aller Regel zu einer Entscheidung führt.Sandstein

Was ist ein Naturstein?

Wie der Name schon sagt, ein Produkt, aus der Natur entstanden, und nicht von Menschenhand geschaffen, mal absehen von der Endbearbeitung. Daher können immer leichte Unterschiede in der Farbe und der Struktur auftreten. Betrachtet man aber eine verlegte Natursteinfläche, so sind diese Kleinen Unterschiede gerade das, was den reiz eines ökologischen Produktes ausmachen. Von der positiven Ausstrahlung mal abgesehen.

Hier einige Tips für die Verlegung im Innenbereich

Ein geeigneter Natursteinmörtel ist für die Verlegung unerlässlich.

Für unseren Granit und Schiefer, sowie für alle Helle und Verfärbungs- empfindliche Steine, dazu gehören zum Beispiel Travertin, Marmor, Quarzit, Kalkstein immer in einem Schnellbindenden weißen Natursteinmörtel verlegen, z.B. Carraflott NT von PCI

Imprägnierung und Verfugung erst nach der Austrocknungszeit. Hier auf die Hinweise der Hersteller achten, Erst imprägnieren, dann verfugen.

Im Aussenbereich

Vermeidung von Staunässe, auf ausreichend Gefälle achten, mindestens 1,5% – 3%, je nach Oberfläche des Steines. Je rauer die Oberfläche, wie zum Beispiel geflammt/gestockt, desto mehr Gefälle.

Für eine Ordentliche Entwässerung sorgen, mit Hilfe von Drainagematten oder Einkornmörtel (bei gebundener Bauweise)

Nur Edelsplitte verwenden (z.B. Basalt, Granit)

2-fach gewaschene Sande und Kiesel als Belagsmaterial einsetzten, dabei werden die organischen und anorganischen Bestandteile ausgewaschen. Unbedingt darauf achten, das in den Bettungsmaterialien keine löslichen Eisenanteile (Eisenoxide) vorhanden sind

Wie können Verfärbungen von Naturstein vorgebeugt werden?

Der Schmutz kommt von oben

geeignete Reinigungsmittel, Imprägnieren

Minerale im Naturstein

Ist nicht zu Verhindern, tritt aber bei unseren Steinen nicht auf

Mineralien oder Substanzen die aus dem Unterbau kommen

geeigneten Natursteinmörtel & Fugenmörtel nehmen.

auf Belegreife des Untergrunds achten ( Estrich ).

Verwendung von 2fach gewaschenen Sanden!! auf Eisengehalt im Sand achten, kann sonst zu Rostflecken führen!!

Verwendung von Zementen mit hohem Trass Anteil, aber, die alleinige Verwendung von Trasszement verhindert nicht die Verfärbungen, sondern vermindert diese, Besser sind Fertiggemischte Mörtel, diese enthalten noch weiteren Zuschlagstoffe und garantieren eine gleich bleibende Mischqualität.

Silikon kann zu Randverfärbungen führen

einen geeigneten Naturstein Silikon anwenden.

Als Glättemittel reicht ein Tropfen Spülmittel auf einem 10 Liter Eimer völlig aus!!!!!Oder speziell für Naturstein geeigneten Glättemittel nehmen.

Achten Sie immer auf die Angaben der Hersteller bezüglich der Verarbeitung Ihrer Produkte. Befolgen Sie die empfohlenen Wasserbeimischmenge, sowie die Reifezeit und Untergrundbeschaffenheit. Das nicht Beachten führt immer wieder zu Mängel.

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Kommentare

2 Kommentare

  1. kann man 3 cm starke Natursteinplatten im Außenbereich auf ein Splittbett verlegen (Formatplatten 40 x 60) ?

    Kommentar von Mathias Richter am 17. April 2009 um 11:07

  2. kann man 3cm starke Natursteinplatten (Formatplatten 40 x 60) im Außenbereich auf ein Splittbett verlegen?

    Kommentar von Mathias Richter am 17. April 2009 um 11:11

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