Travertin 26. März 2008

Frisch vom Italiener

Travertin

Diesen wunderschönen Travertin haben wir in Italien aufgegabelt. Das bezaubernde an dem Material ist die für einen Travertin sehr helle Grundfarbe mit den fast schwarzen Adern.

Die Oberfläche ist gebürstet und hat hierdurch einen seidigen Glanz. Sie finden diesen Travertin in wenigen Tagen auch in unserem Shop.

In Kundengesprächen fällt uns immer wieder auf, dass die kleinen aber feinen Unterschiede bezüglich der Bearbeitung von Travertin erläuterungsbedürftig sind. Aus diesem Grund (und zum Anlass der Neueinführung dieses Italienischen Travertins) möchte ich an diese Stelle noch mal auf einige markante Bearbeitungsarten von Travertin eingehen.

1) Italienischer Travertin gemeiselt und gebürstet:

Travertin

Wenn Sie auf das Bild klicken erkennen Sie gut die “abgeknabberte” (tut mir leid, aber es fällt mir gerade kein anderes Wort dafür ein) Kante an dieser Travertin Bodenfliese. Die Fliese ist 1,2 cm Dick. Sie sehen, dass dieser gemeiselte Rand also in die Tiefe der Platte und auch vom Rand weg Richtung Platten inneres geht.

Nachdem Sie verfugt haben, wird die Fuge unregelmäßig breit sein und auch etwas tiefer wie die Plattenoberfläche liegen. (vielleicht 2 mm) Diese Kantenbearbeitung trägt zu einem rustikalen Aussehen bei. Die gebürstete Oberfläche (zu erkennen an dem Bild ganz oben) fühlt sich geschmeidig an und glänzt ganz leicht. Wir finden, dass dies die Hochwertigkeit des Travertins noch mal betont. Kommentare erwünscht!

2) Travertin light geschliffen und gespachtelt:

Travertin

Light bedeutet übrigens, dass es sich hier um einen eher hellen Travertin handelt. Dies wird auch gerne gefragt. Bei diesem geschliffenen Travertin möchte man nach Verlegung eine ebene und sehr leicht zu reinigende Oberfläche erhalten. Die Löcher, die der Travertin natürlicher Weise hat sind, wenn wir diesen liefern, schon ausgespachtelt. D.h. die Löcher sind gefüllt und genau so eben wie die Travertin Fliesen selbst. Die “ehemaligen” Löcher sind nur noch an den Farbnuancierungen zu erkennen.

Die gesägten scharfkantigen Ränder der Platte passen ideal, da man diesen Plattenbelag nach dem Verlegen fast flächenbündig mit der Oberfläche verfugen kann. D.h. die Fugen bleiben klein, sind also nicht tief. Es ist eher ein Moderner Boden.

3) Travertin medium, getrommelt, für Außen:

Travertin

Vor Aussehen her ergibt das einen rustikalen Charakter, wie schon unter Punkt 1) beschrieben. Jedoch, unterscheidet sich die getrommelte von der gemeiselten Kante. Die getrommelte Kante ist eher rundlich und nicht so stark ausgefranst. Wenn der Belag verfugt ist, sehen die getrommelten Kanten geschmeidiger aus, wie die gemeiselten. Bei den getrommelten Platten ist die Plattenoberseite jedoch immer nur gesägt (statt gebürstet). Die Optische Anmutung ist eher “matt” im Vergleich zu der gebürsteten Bearbeitung.

4) Travertin medium, getrommelt, für Innen:

Travertin

Übrigens: Wer mir einen sinnvollen Kommentar schreibt, bekommt einen EUR 100,00 Brutto Gutschein für die Bestellung von geschliffenem und gespachteltem Travertin.

(nur solange der Vorrat reicht, Rechtsweg ausgeschlossen)


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Kommentare

2 Kommentare

  1. Hallo,
    in der Tat, dieser Travertin ist schön. Kein Wunder kommt ja auch aus Italien. Es gibt aber ein Travertin der noch schöner ist. Abgebaut wir er in Italien in der südlichen Toskana zwischen den Städten Saturnia, Montemerrano. Dieser ist cremeweiß aber nicht gelb und schongar nicht beige. Er strahlt eine mediterane Wärme aus. Leider habe ich ihn bei ihrem Sortiment noch nicht entdeckt. Ich würde ihnen gern auch ein Photo schicken aber es läßt sich nichts anhängen. Ich selbst bin auf der Suche nach diesem Stein.

    Kommentar von Ernst Slawik am 6. April 2008 um 18:42

  2. Hallo Herr Slawik,
    danke für diesen freundlichen Kommentar! Wir werden unsere Augen offen halten, wir sind in den nächsten Wochen wieder in Italien und auch in Spanien auf den dortigen Natursteinmessen.
    Geren schicken Sie mir das Bild von dem Sie sprechen an ohoenig@jonastone.com

    Kommentar von Oliver Hönig am 7. April 2008 um 08:22

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