Zu Besuch bei einer jonastone®-Kundin: ein Stück vom Paradies
Schon die ersten Meter durch Neustadt an der Weinstraße nehmen einen schnell gefangen. Der Ort hat Geschichte und Charme: Hier ist kein Haus wie das andere. Wer beim Umhergehen und Flanieren am Hoftor von Monika Ellinger und Martin Baumann klingelt, ahnt noch nicht, dass sich hinter dem braun gestrichenen Eingang ein Juwel versteckt. Die einstige Scheune auf dem Hof, sie ist wahrscheinlich mehr als 200 Jahre alt, haben die Besitzer aufwändig umgebaut und restauriert, herausgekommen ist ein wunderschöner mehrteiliger Wohnraum.

Dunkle Möbel und meist helle Steine harmonieren absolut perfekt.
Es beginnt zu ebener Erde: eine dunkle Sitzgruppe auf Travertin Classic Country gemeißelt/gebürstet von jonastone®, dazu der Ofen. Das Farbenspiel der Steine, im römischen Verband gelegt, entfaltet vor allem wegen ihrer Verschiedenartigkeit seinen Reiz. Dunkle, in Teilen fast schwarze Platten und hellere wechseln miteinander ab – die eher dunklen Möbel passen dazu. Nach hinten öffnet sich der Blick in einen wilden Garten, an den sich ein Weinberg anschließt. Der Himmel gibt sich verhangen und regnerisch – alles fügt sich zusammen. Ein Mauersockel aus Sandstein schließt den Wohnraum nach rechts ab; der schöne Esstisch und die moderne Küche liegen höher. Der den Raum gliedernde Mauersockel ist geöffnet und mit einer Holztreppe ausgelegt, am Rand wölbt sich der Kellerabgang. Die Wände sind in einem leichten Grauton gehalten und an einigen Stellen von gemauertem Naturstein durchbrochen, Fenster und die Treppe in den oberen, nicht minder perfekten Arbeitszimmer in grauem Stahl gefasst. Die Verbindung von Natursteinen, verputzten Wänden, Möbeln, dazu der Blick in die Landschaft – all das wirkt auf eine angenehme Weise ideal und ausgewogen.
Monika Ellinger und ihr Mann sind nach vielen Jahren im Ausland nach Deutschland zurückgekehrt. Durch Bekannte wurden sie auf das Neustädter Gelände aufmerksam und griffen zu. Im Februar letzten Jahres begannen die Renovierungsarbeiten an der Scheune, „Ostern 2009 sind wir eingezogen“. Arbeiten an historischen Gebäuden bieten Überraschungen, hier hielten sie sich in Grenzen: An einer Stelle musste tiefer als geplant ausgeschachtet und wieder hochgemauert werden, weil auf dem Nachbargrundstück ein Keller eingestürzt war.
Monika Ellingers Hund hat sich auf dem beheizbaren Naturstein-Boden niedergelassen und verspeist einen Knochen. Warum Naturstein? „Das sieht am schönsten aus“, antwortet die Hausherrin. Wo der Esstisch steht, haben sie und ihr Mann bewusst Holzdielen legen lassen – „auf den Steinen wird auch einmal etwas hindurch transportiert“. Es sei ihnen darauf angekommen, modern und ökologisch zu bauen und zugleich historisches Aussehen zu erhalten, sagt Frau Ellinger: Die Innenwände der Scheune sind mit Lehm verputzt, hinter den gestrichenen Wänden verstecken sich Heizelemente einer Wandheizung. „Wir wollten, dass die Möbel, die wir aus dem Ausland mitgebracht haben, gut hineinpassen“, – das ist gelungen.

Selbst der Hund des Hauses und die Steine geben zusammen ein gutes Bild ab.
Der Blick in die Landschaft durch großzügige Fenster gehört dazu. Die Reben des Weinbergs wirken, als liefen sie an einem imaginären Punkt am Horizont zusammen. Selbst der verhangene Himmel stört die Szenerie nicht. Ein Traktor macht sich auf zur Arbeit, schließlich stürzt ein kapitaler Schauer herunter. Wir fragen: Haben Sie Ihr Paradies gefunden? „Das haben wir in der Tat!“ antwortet Monika Ellinger. Gerade hat sie mit ihrem Mann das erste Hoffest veranstaltet, das Interesse war groß. Monika Ellinger genießt es, wieder in Deutschland zu sein; nach ihrer Gewohnheit zu leben, ohne aufzufallen. Vielleicht, sagt sie, wollen die beiden in ein paar Jahren noch einmal ins Ausland gehen – dieser Platz in Neustadt wird den Wunsch, zurückzukehren, wach halten.
Die vielfältigen Farbenspiele des Travertins, dazu Schatten und Licht zeigen, dass ein anderes Material an diesem Platz nicht vorstellbar wäre.

Der schöne Wechsel von rötlichen, fast weißen und ins Dunkle spielenden Farbtönen lässt einen beinahe vergessen, dass es sich nur um einen Fußboden handelt. Wir freuen uns über dieses perfekt gelungene Beispiel dafür, wie jonastone®-Platten wirken.

Der fachmännisch verlegte Travertin passt nahezu in die historischen Mauern der früheren Scheune, die aufwändig restauriert und umgebaut wurde.
Nicht nur die Farbenspiele, auch der Wechsel von Licht und Schatten besticht zusätzlich.
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- von F. B. Timm
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