Allgemein 27. Juli 2009

Stuttgart: Kundige Bauherren in der Musterschau

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Das Ehepaar Karin und Hans H. Pfeifer mit jonastone-Geschäftsführer Oliver Hönig (von rechts nach links).

Karin Pfeifer kann einen schon beeindrucken. Zusammen mit ihrem Mann Hans H. Pfeifer kommt die Stuttgarterin an diesem Samstag in die Musterschau von jonastone im Stuttgarter Stadtteil Botnang: Einen Musterstein haben die beiden unter dem Arm, Pläne und Skizzen. Schnell wird klar: Es geht um Platten und Fliesen, die das Paar für den Umbau und die Renovierung des Gartens braucht. Sie haben sich gründlich auf das Treffen mit jonastone-Geschäftsführer Oliver Hönig vorbereitet. Durch die Anlage soll ein mit Fliesen ausgelegter Weg entstehen, die Boxen für die Mülltonnen mit Steinen abgedeckt und eine bereits existierende Mauer eine Abdeckung aus Travertin erhalten. Mit Fachausdrücken zu jonglieren, ist für Karin Pfeifer überhaupt kein Problem: Sie hat genaueste Vorstellungen davon, welche der Kanten bei dem Material bossiert – also mit Steinmetzwerkzeugen nachbearbeitet – werden soll.

Die Pfeifers beraten mit Oliver Hönig, welche Natursteine von jonastone am besten in den Garten passen werden. Der mitgebrachte Teststein dient für eine Sichtprobe, wie das Material mit jonastone-Natursteinen zusammenpassen wird. Das ausgesprochen charmante Ehepaar trifft mit Oliver Hönig zügig, aber ohne falsche Hektik die notwendigen Absprachen: Mit den Unterlagen, die sie dem Geschäftsführer überlassen, wird nun in der Mannheimer Hauptniederlassung eine verbindliche Stückliste erarbeitet. „Dann brauchen wir nur noch Ihre Autogramm“, sagt jonastone-Chef Hönig zum Abschied.

Die nächsten Kunden – es ist eine Mutter mit ihrer fast erwachsenen Tochter – stehen schon in der Tür. Sie wollen eine Musterplatte Travertin abholen. „Als ich neulich in Mannheim einkaufen war, habe ich erst am Ende gemerkt, warum mein Rucksack so schwer war“, scherzt Oliver Hönig. Er habe die Platte die ganze Zeit in seinem Rucksack gehabt. Die beiden lassen sich noch erklären, was der Unterschied zwischen gefülltem und nicht gefülltem Travertin ist – dass nämlich bei der Verlegung das Fugenmaterial die natürlichen Poren des Steines abdecke. „Wir können unseren Hersteller bitten, einmal drei Quadratmeter des Materials zu verlegen und davon Fotos zu machen“, bietet Oliver Hönig an. „Dann können Sie sehen, wie das Material insgesamt mit der Füllung wirkt“.

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An der Nöllenstraße weist ein Schild auf jonastone hin.

Die Stuttgarter Musterschau erstreckt sich über zwei Räume im ersten Stock eines Bürohauses. Auf stählernen Ständern sind Proben von jeweils ein bis zwei Quadratmetern aus dem jonastone-Sortiment so angeordnet, dass sich die Besucher eine Vorstellung davon machen können, wie es einmal in ihrem Garten oder der eigenen Wohnung aussehen könnte. Die Gäste können die Steine anfassen, Oberflächen berühren und sehen, wie unterschiedliche Verlegeverfahren auf den Betrachter wirken. Auch einer der Fußböden ist mit Natursteinen ausgelegt.

Die nächsten Gäste, ein junges Paar von der Schwäbischen Alb, haben schon sehr genaue Vorstellungen – die 60 Quadratmeter große Terrasse des neuen Hauses soll mit Natursteinen ausgelegt werden. Mit ziemlich präzisem Augenmaß schätzt die Frau die Größe der gezeigten Platten ein. Oliver Hönig erzählt den beiden von der neuen „easy-to-clean“-Oberfläche, beschreibt die Vorteile des mechanisch bearbeiteten Steins, der weicher wirkt, einfacher zu reinigen ist und Möbeln bessere Standsicherheit bietet.

Entscheiden wollen sich die beiden jungen Leute noch nicht. Am liebsten hätten sie, dass die Lieferzeit – rund acht Wochen – verkürzt wird; sehen dann aber schnell ein, dass auf ihrem Grundstück ja zunächst andere Flächen bearbeitet werden könnten. Oliver Hönig ergänzt, dass der Transport mit dem Flugzeug zu erheblich höheren Kosten pro Quadratmeter führen würde – „mit dem Schiff von China dauert es halt sechs Wochen“.

Beim Zuhören und Beobachten wird schnell deutlich, dass die Kunden, die in die Nöllenstraße kommen, genau wissen, was sie wollen. Die Gespräche laufen in angenehm-netter Atmosphäre ab.

Im August wird es an der Nöllenstraße etwas ruhiger werden. Während der Ferien findet keine Beratung statt. Aber der Hauptsitz von jonastone in Mannheim ist auch von Stuttgart schnell erreicht. Auch dort können sich die Kunden auf Wunsch genauer über das jonastone-Angebot informieren.

Apropos erreichen: Die Nöllenstraße ist überaus bequem mit den Linien U4 und U9 vom Stuttgarter Hauptbahnhof anfahrbar. Von der Haltestelle Eltinger Straße sind es dann nur wenige Schritte Fußweg.

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Gefüllter Travertin: Die natürlichen Poren des Steins sind verschlossen.

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jonastone-Geschäftsführer Oliver Hönig macht mit Kunden eine Umfrage, bei der es auch um verschiedene Stein-Oberflächen geht.

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In Stuttgart kann man Steinflächen von ganz nah sehen und anfassen.

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