Basalt: Keine Säure verwenden, sie schadet
Beim Umgang mit Böden aus Basalt sollte man keine säurehaltigen Reinigungsmittel einsetzen.
Edel schwarz, vielleicht etwas grau – Basalt, entstanden aus erkalteter Lava, ist nicht nur ein sehr widerstandsfähiger, sondern auch ein ausgesprochen attraktiver Stein. Allerdings gilt es beim Umgang mit Fliesen oder Platten aus dem Gestein des Jahres 2009 bestimmte Regeln zu beachten.
Säure schadet Basalt. Er wird mausgrau und unansehnlich. Nach dem Verlegen sollte man keine Zementschleierentferner benutzen, auch auf WC-Reiniger oder vergleichbare Substanzen verzichten.
Am besten entfernt man Mörtelreste und Baustaub; setzt dann klares Wasser für die Reinigung ein. Das gilt für sechs Monate nach dem Verlegen  – solange dauert es, bis die Fläche komplett getrocknet ist. Auch danach empfiehlt sich der generelle Verzicht auf säurehaltige Pflegemittel. Vorteil: Die natürliche Rutschhemmung von Basalt bleibt erhalten. Gibt es doch einmal Verschmutzungen, die sich nicht entfernen lassen, sollte man Fachleute befragen. Experimente mit Chemikalien, mechanische oder thermische Behandlungen führen zu irreversiblen Schäden.
Dennoch ist Basalt kein Naturstein, der empfindlich wie Watte wäre. Im Gegenteil: Geologen erklären, dass er viel verwitterungsresistenter als andere Natursteine ist. Deswegen wurde Basalt gern im Straßenbau und bis heute auch als Schotter verwendet.
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