Allgemein 24. September 2009

Sandstein – aufpassen schadet nicht, Imprägnieren ist wichtig

mauern-aus-sandstein-3Wer im Freien Sandstein verwendet, sollte beim Verlegen der Platten auf richtiges Gefälle und eine gute Drainage achten.

„Wenn Sie Ihren Sandsteinboden nicht imprägniert haben und etwas verschütten, müssen Sie keinen Lappen mehr holen“. So beschreibt jonastone-Verkäufer Simon Kobel die Saugfähigkeit des Natursteins. Die einzige Möglichkeit, sich gegen solche Schäden etwas zu schützen, ist, das Material zu imprägnieren, bekräftigt Kobel. Dann, setzt er hinzu, mache es schon Sinn, einen Lappen zu holen, wenn etwas daneben gegangen sei. Was für Sandsteine im Inneren von Gebäuden gilt, spielt auch im Freien eine Rolle. Hier sei nicht nur bei Sandstein wichtig, für Drainage und Gefälle zu sorgen, damit Wasser ablaufen könne – dies gelte nicht nur für Sandstein. Eine Drainage sorgt dafür, dass Steine nicht von unten nass werden, Verlegen mit Gefälle sorgt für das korrekte Ablaufen an der Oberfläche. „Flecken auf einer Terrasse können allerdings auch wieder ‚herauswittern’“, fügt Kobel hinzu.

Sachgerechtes Verlegen ist auch wichtig, wenn es kalt wird: Könne Wasser von Belägen nicht ablaufen, führe das leicht zu Frostschäden, erläutert Kobel, weil die Natursteine nicht trocknen können. „Wenn die Platten mit Mörtel verfugt sind, kann es dazu kommen, dass Fugen gesprengt werden“. Dass sich Natursteine im Lauf der Zeit verändern – wie andere Baustoffe übrigens auch – ist natürlich und gehört zum Umgang mit dem Material. „Das macht den Stein nicht unansehnlich“.

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