Granit schmückt Bauhaus: „Wir lieben unsere Terrasse“
Absolut außergewöhnlich ist dieses wunderschöne Einfamilienhaus in Schwarzach.
Schwarzach ist klein. Es liegt, ein wenig abgeschieden, in der Nähe der Bundesstraße 292, unweit von Heidelberg. Mittags ist, wenn man durch den Ort streift, nicht allzu viel los: Kinder gehen von der Schule nach Hause, manche Leute haben mittags schon Zeit, Einkäufe zu erledigen – auf dem Parkplatz des ortsansässigen Lebensmittelmarkts ist allerhand Betrieb.
Nur wenige Schritte weiter laufen die letzten Arbeiten an neuen Einfamilienhäusern. Darunter ist auch das von Corinna & Oliver Caruso. Die beiden haben sich kein Haus von der Stange in den Garten gestellt, sondern das rund 300 Quadratmeter große Gebäude konsequent nach Bauhaus-Vorstellungen planen lassen. Architekt Jürgen Caruso ist ein überaus interessanter, sehr attraktiver Bau gelungen. „Die das Haus verstehen, sind begeistert“, erzählt Corinna Caruso. Und ihr Mann, heute Gewichtheber-Trainer und einst durchaus erfolgreicher Sportler, freut sich sichtlich über die kleinen Details der Planung: So ist das Garagentor unsichtbar in der Fassade versteckt.
Mehr als sehenswert ist die Terrasse. Corinna Caruso läuft noch im Spätsommer mit Begeisterung barfuss über die Granit-Mundo-Grau-Platten.
Bei warmen Temperaturen ist der Naturstein Granit so angenehm, dass man sogar barfuss darüber laufen kann.
Mehr als 100 Quadratmeter haben die Carusos selbst verlegt – der edel graue Stein passt perfekt in das Ensemble. „Wir wollten dasselbe Format wie im Haus“, sagt Corinna Caruso, „jonastone hat den Granit kontengünstig angeboten“. Oliver Caruso fügt hinzu, das Maß der Fußbodenplatten im direkt angrenzenden Wohnzimmer sei in Betonwerkstein nicht zu haben, auch die Farbe hätte nicht gepasst.
Im Frühjahr wurde die Terrasse fertig. Corinna Caruso erinnert sich äußerst lebhaft daran, wie ihr Mann zusammen mit drei Gewichtheberkollegen auch die drei Stufen zum etwas höher liegenden Teil des Gartens einbaute: „Ich habe geschwitzt, dass sie die Stufen nicht fallen lassen“. Jede wiegt, immerhin, 240 Kilogramm.
Diese Stufen hat Oliver Caruso zusammen mit seinen Gewichtheberkollegen verlegt. Jede wiegt 240 Kilogramm.
„Wir lieben unsere Terrasse“, sagt Corinna Caruso. Das letzte Fest ist erst ein paar Tage her, auch die beiden Kinder des Ehepaars spielen gern auf den Steinen. Dass die Carusos anfänglich auf eine Imprägnierung verzichteten, haben die Eheleute schon bereut – die Aktion wurde nachgeholt und gespannt wartet Corinna Caruso darauf, ob die letzten „Party-Rückstände“ sich nun besser entfernen lassen.
Das kleine Wohnviertel, in dem die Familie lebt, lockt die Spaziergänger an – nicht nur das Haus der Carusos ist individuell geplant, auch andere Bauherren haben sich mächtig ins Zeug gelegt. „Man gewöhnt sich langsam daran“, sagt Corinna Caruso – letztlich hat sich die Familie doch eine Hecke an den Rand des großzügigen Grundstücks setzen lassen, obwohl die Carusos es sogar ein wenig spannend finden, wenn am Samstag die Spaziergänger kommen.
Übrigens: Nicht nur die Terrasse ist aus Granit-Platten. Vor dem Haus haben die Hausbesitzer eine überzählige Granit-Treppenstufe zu einer kleinen Blumenbank verarbeitet. Maler verrichten gerade die letzten Arbeiten an der Fassade und Oliver Caruso meint, er werde noch einmal Granit brauchen. Auch der wird aussehen, als käme kein anderer Stein infrage.

Corinna und Oliver Caruso freuen sich über ihre gelungene Terrasse.

Auch die Kinder des Ehepaares spielen gerne hier.
Aus einer überzähligen Treppenstufe ist diese Blumenbank entstanden.
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- von F. B. Timm
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