Kluger Artikel zum Online-Handel mit Natursteinen
In der aktuellen Ausgabe des Fachblatts Naturstein ist ein kluger Artikel zum Onlinehandel zu finden.
Dass sich Sebastian Hemmer von der Zeitschrift Naturstein bei jonastone meldete, ist schon ein bisschen her. Nun ist sein Vierseiter in der aktuellen Ausgabe des Ulmer Fachblatts erschienen – auf vergleichsweise knappem Platz hat Hemmer alles Nötige zum Thema Natursteinhandel im Internet – im weitesten Sinn – gesagt.
Hemmers Geschichte gliedert sich in zwei Teile: Im umfangreicheren stellt er dar, was zu einem Erfolg versprechenden Webauftritt notwendig ist: eine sinnvolle und nachvollziehbare Struktur der Website, das einsehbare Konzept, was die „lila Kuh“ des jeweiligen Anbieters ist; eine gute Platzierung in den Suchmaschinen des weltweiten Netzes, um auch gefunden zu werden; zugleich Verlinkungen mit regionalen Adressanbietern und, nicht zuletzt, Aktualität.
Im kleineren Teil seines Beitrags stellt Hemmer einige Beispiele für überzeugende Webauftritte vor. Und hier kommt auch jonastone-Geschäftsführer Oliver Hönig zu Wort: Früher hätten sich Kunden gescheut, Waren über das Internet zu bestellen, sagt Hönig gegenüber dem Journalisten und fügt hinzu: „Für viele ist das mittlerweile ganz normal.“ Das Beispiel jonastone zeige, dass Kundenberatung nicht nur im persönlichen Gespräch, sondern auch online funktioniere. Niemand müsse die Katze im Sack kaufen, so Hemmer – und erwähnt die Möglichkeit, Muster der Natursteine zu bestellen.
Hemmers Zahlen sprechen für sich. Im Jahr 2008 hätten die Deutschen Waren im Wert von 13,6 Mrd. Euro online gekauft, das sei eine Zunahme von 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Damit, so Hemmer am Anfang seiner Geschichte, sei das Internet „der Vertriebskanal mit den höchsten Wachstumsraten“.
Dass die Zeitschrift einen eigenen Webauftritt betreibt, ist keine Überraschung – nicht aber mit dem kompletten Heftinhalt. Das kann dort aber bestellt werden.
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- von F. B. Timm
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Kommentare
2 Kommentare
Kann mir nicht vorstellen, dass irgendwer – irgendwo im Internet Natursteine kaufen kann !!! ??? Das Internet ist lediglich das Kommunikatiosnmedium mit einem Händler / Verkäufer. Und der sitzt physisch ganz normal in einem Haus, an einer Strasse und hat das Problem wie jeder Verkäufer auf der ganzen Welt: Wie kommt die Ware zum Kunden… wenn der das Zeugs nicht selber (physisch im Lager beim Herrn Händler) abholt!
Also kommen die Natursteine – Tonne um Tonne – nicht aus dem Nirgendwo (“Internet”) sondern ganz normal von einem Verkaufslager. Und das kostet ganz normal Transport- und Vertriebskosten.
Also: WO ist da der Unterschied (oder irgendein Rabattpunkt?) zwischen Verkauf bei einem lokalen Handelsbetrieb und einem sog. “Internethändler” ? … Die Ware kann ja (noch nicht…) entmaterialisiert als Bit-Pakete über’s TCP und das IP Netzwerk brausen.
Sehr geehrter Herr Berger,
der Internethändler ist in der Regel sehr spezialisiert. Er kauft große Mengen von Ware günstig direkt beim Produzenten ein.
Diese verkauft er dann ohne Zwischenhändler, indem er direkt zu den Endabnehmern dieser Ware -über das Internet- den Kontakt aufnimmt.
Der Internethändler wird in der Regel die potentiellen Kunden nicht persönlich empfangen. Es fallen also ganz erhebliche Kosten für aufwendige Showrooms usw. weg.
Im Gegensatz hierzu hat der stationäre Händler oft ein viel größeres Sortiment, da er nur Kunden aus seinem unmittelbaren Umfeld (vielleicht 100KM) bedient. Man muss sehr viele Artikel bzw. ein großes diversifiziertes Leistungsspektrum anbieten können um in einer kleinen Region zu überleben.
Also noch mal zusammen gefasst:
Der Internethändler hat schlanke Strukturen und somit in der Regel geringere Kosten als der “Händler vor Ort”. Der Internethändler ist oft sehr spezialisiert und kauft wenige Artikel direkt bei den Fabriken ein. Diese vertreibt er dann direkt ohne irgend einen Zwischenhändler an die Endkunden.
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