Allgemein 10. November 2009

Naturstein ist im Nachhaltigkeitstrend

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Dieser schöne Schiefer liegt im Trend.

Eine Architekten-Trendstudie hat ergeben, dass die Verwendung von Naturstein im Trend zu mehr Nachhaltigkeit liegt. Wie das Portal baulinks.de informiert, hat eine Marktforschung knapp 400 Innenarchitekten und Architekten zu Entwicklungen der kommenden fünf bis sechs Jahre im Wohnungsbau befragt.

Städtisches und stadtnahes Wohnen, Mehrgenerationenkonzepte, Ökologie und sinkender Energieverbrauch, gesundes Wohnen, das heimische Badezimmer als Wellness-Oase, schließlich Komfort, Bequemlichkeit und Sicherheit seien „Megatrends“. Das habe entsprechende Auswirkungen auf die Nachfrage nach Produkten und Systemen.

Das gilt, wenn man den Ergebnissen der Umfrage folgt, auch bei den traditionellen Wandbaustoffen. Ziegel, Kalksandstein, Beton oder Porenbeton werden auch in Zukunft im selben Umfang eingesetzt, nur Holz werde sich stärker entwickeln – so die Erläuterungen zu der Online-Studie.

Bei Fußböden werden nach Ansicht der Fachleute Holz/Parkett, Keramik-Fliesen, „Naturwerksteine und Naturstein zulegen“. Verlierer seien Kunststoff- und Laminatböden. Ähnliches gilt für Wände: Natürliche Anstriche, Sichtputz, Natursteinwände, Betonoberflächen oder Spachteltechniken seien gefragt. Rau- und Glasfasertapeten verlören an Bedeutung. Dazu passen die Prognosen für Möbel: Naturbelassene Oberflächen, Naturbezugsstoffe (Baumwolle, Leder) lägen im Trend, heißt es. Auch im Bad soll sich etwas tun. Die Zeiten der Nasszelle sind vorbei, nun ist verstärkt von einer Wellnessoase mit hochwertigem Inventar die Rede.

Architekten sähen sich gemeinsam mit Bauherren in der Verantwortung, „zukünftiges Bauen an den Kriterien der Nachhaltigkeit zu orientieren“. Dazu gehöre das Sparen fossiler Energie, der Einsatz regenerativer Energiequellen, aber auch möglichst viel reccyclebare Baustoffe. Nötige Techniken stünden zur Verfügung – der Aufklärungsbedarf nehme aber zu.

Bliebe noch zu ergänzen, dass Naturstein zu den problemlos nach Abriss wiederverwendbaren Materialien gehört. Er wird, um nur ein Bespiel zu nennen, zur Wiederauffüllung von Steinbrüchen verwendet – so bleiben Belastungen der Umwelt aus.


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Kommentare

Ein Kommentar

  1. Hallo und guten Tag!

    Ich freue mich sehr, dass unsere Studienergebnisse hier zu finden sind. Ich würde mich jedoch sehr freuen, wenn Sie nicht “eine Marktforschung” sondern “Heinze Marktforschung” schreiben würden. Wir sind führend, was Marktforschung im Baubereich angeht und seit rund 30 Jahren im Geschäft. Dies würde den Bericht inhaltlich aufwerten, da uns Architekten und Planer gut kennen (Heinze GmbH).

    Liebe Grüße aus Celle

    Thomas Wagner
    Heinze Marktforschung

    Kommentar von Thomas Wagner am 3. Dezember 2009 um 16:02

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