Aussenbereich 1. August 2010

„Relativ viele helle Töne“

Sandstein fügt sich wunderbar in jeden Garten ein.


Heidelberg ist voll an diesem Sommertag; viele Autofahrer sind unterwegs. In Kirchheim, einem Stadtteil der weltberühmten Neckarstadt, gibt es Gassen, die dagegen schon fast dörflich wirken. Manfred Schneider hat es gut: Seine Wohnstraße ist so angelegt, dass er es wunderbar ruhig hat, wenn er im Garten sitzt. Und hinaus in die Natur sind es dann nur noch wenige Schritte. Schneider, der als Richter arbeitet, scheint ein ausgesprochener Natursteinliebhaber zu sein: Die Wege vor seinem Haus sind mit Porphyr-Pflastersteinen gearbeitet, in einem der Wohnräume liegt Solnhofner Kalkstein. Grund des Besuchs ist die Terrasse: Yellow Mint Sandstein ist das Material, aus dem die zweimal vier, versetzt angeordneten Terrassenplatten hergestellt sind. Nur wenige Schritte weiter ist ein kleines Bassin in den Boden gelassen, in dem Wasser vor sich hin sprudelt. Die Idylle in diesem Garten ist perfekt; Schneider kann den Platz gemeinsam mit seiner Frau genießen. Ab und an streicht eine schicke Katze durch die Szene, der Sohn wechselt gerade auf eine Kunsthochschule.
„Ich finde gelben Sandstein einfach schön“, freut sich Schneider; auch für die rötlichen Töne hat der Jurist etwas übrig. Gleichmäßig dickere Platten hätten sich leichter verarbeiten lassen, erinnert sich Schneider, der einem Bekannten bei den Arbeiten geholfen hat.

Die Katze des Heidelberger Ehepaares fühlt sich auf dem Stein durchaus wohl.  Im Hintergrund plätschert es in einem Becken, der Weg dorthin ist mit Holz ausgelegt.


Schneider hörte sich in seinem Bekanntenkreis um, als es darum ging, Natursteine für die Terrasse zu kaufen. Fuhr auch zu einem Anbieter nach Neckargemünd: „Dort hätte es das Dreifache gekostet“, weißt er. Die Recherche im Internet führt schnell zu jonastone, Preisvergleiche spart sich Schneider schließlich. Im Jahr 2009 bestellte er, die Lieferzeit, sei zwar eingehalten worden – „aber der Sommer war rum, als das Zeug ankam!“ Mit dem Ergebnis ist Schneider zufrieden: „Hier kann man traumhaft sitzen und seine Ruhe haben!“
Alle Arbeiten sind aber noch nicht erledigt. Die Wetterseite einerseits und die fehlende Imprägnierung andererseits haben dazu geführt, dass die Steine relativ schnell Grün angesetzt haben. Das will Manfred Schneider auf jeden Fall noch ändern – die Steine sollen noch einmal gereinigt und dann imprägniert werden. Und wenn wieder etwas zu machen ist, soll es dann noch einmal Naturstein sein? Die Antwort kommt prompt: „Auf jeden Fall!“

Der Jurist liebt die Ruhe, die sein Garten bietet.

Zwei Vierer-Reihen Sandstein-Platten ind versetzt angeordnet.

Auch die Gartenmöbel passen.

Auch schön: Porphyr-Pflaster vor dem Eingang.

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