Allgemein 13. August 2010

Ausgediente Steinbrüche können meistens verfüllt werden

In diesem Steinbruch wurde Travertin gewonnen.

Wie viele Steinbrüche gibt es eigentlich hierzulande und was geschieht mit ihnen, wenn sie ausgedient haben? Der Industrieverband Steine und Erden (ISTE) hat jetzt diese Fragen beispielhaft für Baden-Württemberg beantwortet. Nach ISTE-Angaben existieren in dem südwestlichen Bundesland 228 aktive Steinbrüche, hinzu kommen noch einmal 243 Sand- und Kiesgruben. Je nach Genehmigung werden Steinbrüche ganz oder teilweise mit Bodenaushub – etwa aus aktuellen Tunnelbaustellen – verfüllt, einige bleiben auch offen, “um Rohbödenstandorte und Felswände für den Naturschutz, zur Biotopentwicklung zu nutzen”, teilt ISTE-Referent Lothar Benzel mit.

Die  Bauabfälle  (Aushub, Bauschutt, so genannter Straßenaufbruch) können schon mal 28,4 Mio. Tonnen (2007) ausmachen – knapp drei Viertel des gesamten Abfallaufkommens. Nachhaltigkeit ist angesagt- Verwertung das große Thema. Darunter fällt laut Benzel auch der Einbau in ehemalige Steinbrüche. Birzel zufolge liegt die Vewertungsquote bei über 70 Prozent.

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