Marmor 23. Januar 2013

Neuer Trend: Marmor ist schick

Fliesen-Marmor-Emperador-Dark-gesaegt-und-poliert-large[1]

Marmor ist schön, zumal dann, wenn er auf den Namen Emperador Dark hört.

Was war da in der Berichterstattung über die gerade zu Ende gegangene Möbelmesse in Köln zu hören? Die Leute wollten etwas Bleibendes, mit dem sie allfälligem Krisengerede etwas entgegen setzen könnten. Von Marmor war auch die Rede, vielleicht könnte es sogar ein neuer Trend werden. Den Emperador Dark hat jonastone schon im Programm – es gibt unendlich mehr, und darunter sehr interessante Marmorsorten.  Marmor ist aus Sicht der Geologen ein Umwandlungsgestein, er enthält mehr als 50 Volumenprozent  Calcit oder Dolormit (weiß die Fraunhofer’sche Baufachinformation). Wesentlicher Unterschied zu anderen Kalksteinen (zu denen auch Travertine gehören) ist, dass Marmor kristalline Struktur hat. Die Vorteile sind klar: Fachleute können unter Einsatz von Spezialmitteln und -maschinen Marmore wieder aufarbeiten. Bestimmte Marmore eignen sich gut als Ausgangsgestein für Skulpturen, außerdem sind sie frostbeständig (was bei Kalkstein nicht unbedingt der Fall ist).

Übrigens: Es gibt Kalksteine, die im Handel gern als Marmor angeboten werden, streng genommen aber mitnichten zu dem königlichen Gestein gezählt werden können. Der sehr bekannte Nero Marquina ist beispielsweise kein Marmor, sondern ein Kalkstein. Gleiches gilt für Crema Marfil. Zwar gehört Marmor auch zu der Gruppe der Kalksteine, ebenso wie Travertin – beide haben aber andere Eigenschaften als Marmor. Besonders wichtig: Marmor mag keine Säure.

Lesen Sie ein paar Beschreibungen attraktiver Marmorsorten:

  • Emeperador Dark: der Kaiserliche besticht durch seine dunkle Grundfarbe, die in jeder Fliese auf andere Weise von hellen Calcitadern durchzogen wird. Die Natursteinoberfläche ist geschliffen.
  • Roso Portogallo: Detlev Hill beschreibt diesen schönen portugiesischen Marmor als weißrosa bis intensiv rosa.
  • Salome kommt, wie man bei Detelv Hill erfahren kann, aus der Türkei. Die Grundfarbe dieses Marmors ist schwarz, er wird von wilden, roten und weißen Aderungen durchzogen.
  • Besonders schön wenn auch nicht besonders häufig, ist weißer Marmor. Hill führt den Sivec Pure White Special als ein Beispiel auf.
  • Sölker Grün ist ebenfalls ein bei Hill genannter Marmor. Der Marmor stammt aus Österreich. Di diversen Grünfärbungen sind auf entsprechende Silikate zurückzuführen.

Wir haben Ihnen nur fünf kleine Beispiele für Marmor vorgeführt. Alltagstauglich sind diese Natursteine übrigens alle – da die Oberfläche glatt, bei Marmoren nicht selten auch geschliffen ist, sollte man sich allerdings überlegen, ob man Marmor dort einsetzt, wo es auch mal nass wird. Auf jeden Fall ist er haltbar und widerstandsfähig.

Und die Trends? Wie sehr man als einzelner Kunde diesen folgt, ist eine individuelle Entscheidung. Ob etwa blau oder grün, Farben, wie sie in Köln zu sehen waren, wirklich Eingang in Wohnräume finden, bleibt abzuwarten. Indiviudalität steht aber zweifelsfrei seit ein paar Jahren wieder vermehrt im Vordergrund – und da sind Sie mit Natursteinen immer richtig.

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